Der Beginn einer Renaissance der Kernenergie, die Koreas Energiekarte …
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Der Beginn einer Renaissance der Kernenergie, die Koreas Energiekarte neu zeichnet
Geschrieben am: 18. Juni 2026 | Kolumne eines auf IT/Medien spezialisierten Kritikers für aktuelle Themen
Da der Strombedarf mit dem Aufkommen der Ära der künstlichen Intelligenz (KI) explodiert, erreicht Koreas Energiepolitik einen wichtigen Wendepunkt. Die Regierung hat das bisherige politische Experiment des Ausstiegs aus der Kernenergie hinter sich gelassen und nun erneut die Atomkraft-Karte gezogen, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: die Sicherung der nationalen Wettbewerbsfähigkeit und CO2-Neutralität. Die kürzlich bekannt gegebenen Standortauswahlergebnisse für neue große Kernkraftwerke und kleine modulare Reaktoren (SMRs) sind ein symbolisches Ereignis, das über die bloße Entscheidung, wo Kraftwerke gebaut werden sollen, hinausgeht und den starken Willen Koreas zeigt, die Energiesicherheit zu stärken und das zukünftige industrielle Ökosystem neu zu organisieren.
Der Kern dieser Standortauswahl lässt sich in der Errichtung zweier großer Kernkraftwerke in Yeongdeok-gun, Gyeongsangbuk-do, und Koreas erster innovativer SMR-Einheit in Gijang-gun, Busan, zusammenfassen. Yeongdeok-gun wurde nach heftiger Konkurrenz mit Ulju-gun, Ulsan, aufgrund des im Rahmen des Cheonji-Kernkraftwerksprojekts gesicherten Standorts und der hohen öffentlichen Meinung der Bewohner als endgültiger Standortkandidat ausgewählt. Dies wird als Ergebnis interpretiert, das den verzweifelten Willen der Bewohner von Yeongdeok-gun widerspiegelt, das Gefühl des Verlustes in der örtlichen Gemeinde zu überwinden, das sie aufgrund der Abschaffung früherer Richtlinien erlebt haben, und den 100-Jahres-Plan für die lokale Wirtschaft durch die Ansiedlung von Kernkraftwerken neu zu gestalten. Yeongdeok hofft, mit dieser Auswahl einen Wendepunkt zu schaffen, der über den einfachen Kraftwerksbau hinausgeht, um die Wohnbedingungen vor Ort zu verbessern und die strukturelle Krise des Bevölkerungsrückgangs zu überwinden.
Es ist auch bezeichnend, dass Gijang-gun, Busan, als erste SMR-Baustelle in Korea ausgewählt wurde. Gijang-gun ging aus einem engen Kampf mit Gyeongju-si, Gyeongsangbuk-do, als Sieger hervor und erhielt hohe Bewertungen in Bezug auf die Akzeptanz der Bewohner und die Projekteffizienz. Insbesondere der Zusammenhalt der örtlichen Gemeinschaft spielte eine entscheidende Rolle, da die Bewohner von Gijang-gun freiwillig einen Bewerbungsausschuss bildeten und den Antrag einstimmig an die Nationalversammlung weiterleiteten. Dieses SMR-Projekt, dessen kommerzieller Betrieb im Jahr 2035 angestrebt wird, wird über ein einfaches Stromerzeugungsgerät hinausgehen und ein Sprungbrett für Gijang-gun sein, das Mekka der zukünftigen Kernenergieindustrie zu werden. Mit dieser Entscheidung konkretisiert die Regierung auch ihren strategischen Plan, den Standard der nächsten Generation für Kernkraftwerkstechnologie zu etablieren und die Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Energiemarkt zu sichern.
Auch wenn die Stadt Gyeongju in diesem Wettbewerb scheiterte, haben die Maßnahmen erhebliche Auswirkungen auf die Förderung der Atomindustrie. Die Stadt Gyeongju akzeptierte das Ergebnis, brachte jedoch ihren Willen zum Ausdruck, ohne zu zögern ihre bestehende zukünftige Energiebasisstrategie fortzusetzen, einschließlich der Gründung des King Munmu Science Research Institute und des SMR National Industrial Complex. Dies beweist, dass die Kernenergieindustrie kein einmaliges Projekt zur Anziehung von Anlagen ist, sondern ein langfristiges nationales strategisches Projekt, das Forschung und das industrielle Ökosystem verbindet. Die Kernkraftwerksinfrastruktur und das Kooperationsnetzwerk, das Gyeongju bisher aufgebaut hat, werden weiterhin die Kernachse des Ostküsten-Energiegürtels sein und eine entscheidende Rolle dabei spielen, Koreas Kernenergieindustrie dabei zu helfen, ein Weltklasseniveau zu erreichen.
Die Entwicklung der Nukleartechnologie weitet sich nun über das Land hinaus auf das Meer aus. In einem Logistikumfeld, in dem die CO2-Emissionsvorschriften verschärft werden, entwickeln sich mit SMR ausgestattete Schiffe mit Atomantrieb schnell zu einer wichtigen Alternative für die zukünftige Schifffahrtsindustrie. Derzeit beschleunigt Korea die Entwicklung der Schmelzsalzreaktor-Technologie (MSR) mit dem Ziel, im Jahr 2035 mit dem Bau von Block 1 zu beginnen. In Kombination mit der Forschung an virtuellen Reaktoren mithilfe von KI führt dies zu innovativen Ergebnissen. Da der Technologiekrieg zwischen Ländern um die Vorherrschaft globaler Standards heftig ist, wird dieser neue Plan zum Bau eines Kernkraftwerks ein wichtiger Meilenstein zur Stärkung der inländischen Lieferkette und zur Erhöhung des Grades der Unabhängigkeit in der Kerntechnologie sein.
■ Fazit und Analyseausblick
Der Weg Südkoreas, wieder eine Atommacht zu werden, wird nicht einfach sein. Die Probleme des Ausbaus des unzureichenden Stromübertragungsnetzes an der Ostküste und der Sicherung einer Endlagerstätte für hochradioaktive Abfälle sind noch große Aufgaben, die vor uns liegen. Dennoch ist klar, dass Kernkraftwerke die realistischste „Basisenergiequelle“ sind, die den explosiven Strombedarf der KI-Industrie bewältigen und die Energiesicherheit gewährleisten kann. Wir hoffen, dass die Bestätigung von Kernkraftwerksstandorten mit Schwerpunkt auf Yeongdeok und Gijang über die vorübergehende regionale Entwicklung hinausgeht und zu einer nachhaltigen Antriebskraft für Korea wird, um die Führung auf dem zukünftigen Energiemarkt zu übernehmen und als technologisches Kraftzentrum voranzukommen.
* Dieser Beitrag ist ein Kommentar von PlayBBS, der in Echtzeit beliebte Suchbegriffe von Google Trends und verwandte wichtige Artikel analysiert.
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